M#02: Feierabend im Münchner Süden

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Wann

Im Sommer nach der Arbeit schnell noch ne kurze Runde mit Aussicht.


Einkehr

Ne, keine Zeit - aber nach dem Ende der Tour kann man sich am Baldeplatz im Eiscafé Domori noch ein Belohnungseis gönnen.


Lieblingstour, weil

Nach der Arbeit den Kopf frei fahren, Aussicht und ein bisschen klettern dabei und Ende an einer der besten Eisdielen Münchens.

Eine Runde, die man im Sommer auch nach der Arbeit noch gut schafft. Raus auf der Hauptausfallachse im Perlacher Forst mit vielen, vielen anderen Radlern. Und Inlinern. Und Joggern. Zumindest je nach Wetter.

Dann über kleine Straßen auf die Ludwigshöhe zum schicken Alpenpanorama, durch die Pupplinger Au (schon wieder Radler und Inliner) zurück und zum Anstieg der Tour, dem Schäftlarnberg. Ab hier geht es ein gutes Stück Bundesstraße, aber mit ordentlichem Radweg Richtung Pullach - Achtung, der BND hört mit! Zurück am Baldeplatz sollte man sich ein Eis im Domori gönnen (Gurke-Dill ist wirklich besser als es klingt).

Eckdaten

Streckenlaenge60 km

Hoehenmeter437 HM

FahrtzeitFeierabendrunde

Anstiege

AnstiegeLudwigshöhe: 20?? HM, aber steil
AnstiegeSchäftlarn: 101HM, ca. 2,2 km

Lieblingstour von

Christopher

Kam als Fischkopp vor über zehn Jahren nach München und ist hier hängengeblieben. Hat im zweiten Jahr hier das Rennradeln für sich entdeckt (Danke, Jörn!) und verbringt seitdem so viel Zeit wie möglich auf dem Rennrad. Oder dem anderen Rennrad. 

Kriegt auf dieser Tour im Sommer den Kopf nach der Arbeit wieder frei und freut sich jedes Mal wieder über den Alpenblick von der Ludwigshöhe. Und meint das die Tour nicht komplett ist ohne Belohnungseis im Domori.

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GPS

Die Route

Start ist am Badeplatz. Es geht über die Isar, dann allerdings nicht wie alle Körbchenradler die Isar entlang Richtung Tierpark sondern durch die Schyren- und Freibadstraße durch Untergiesing auf Schleichwegen aufs Isarhochufer (Harlachinger Straße). Das vermeidet die Massen an der Isar, hier kommt man flüssiger durch. 

Rushhour-Schleichweg?

Am Hochufer an den Tennisplätzen vorbei, kurz vor der Harlachinger Einkehr links ab auf die Karolingerallee und geradeaus zum Säbener Platz, hinein in den Perlacher Forst. Hier durch, an der Kugler Alm vorbei und durch Deisenhofen und über Ödenpullach nach Großdinghartding (Ja, das heißt wirklich so…). Hier schräg links die Deisenhofner Straße nehme und am Café Seidl die Gleißentalstraße überqueren (NICHT links ab Richtung Deiniger Weiher, da wird’s steil!) und dann die nächste links (Kleindinghartinger Straße. Und der Name ist auch nicht besser). Auf die Luwigshöhe rauf muss man kurz mal kräftiger treten, dann ist dann doch recht steil - aber kurz. Dafür hat man von hier auch nen super Ausblick auf das Alpenpanorama - und damit die perfekte Ausrede um stehen zu bleiben und kurz mal nach Luft zu schnappen. Ansonsten kann man allerdings auch auf der Abfahrt wieder durchatmen.

Luft geholt?

In Deining eine links-rechts Kombination, ein kurzes auf-ab-auf nach Hornstein. Hier links und über Sachsenhausen nach Ergertshausen, danach trifft man dann auf die „große“ Straße Richtung Wolfratshausen. Ich empfehle den gut ausgebauten Radweg, den Golfplatz Riedhof rechts liegen lassen in die Pupplinger Au. Am Aujäger rechts, dann direkt wieder rechts halten - damit geht man ein paar Radlern und Inlinern aus dem Weg auf dem Weg nach Aumühlen. Dort trifft man auf den Isarkanal, vielleicht 1 1/2 km dort entlang bevor man auf die Klosterstraße trifft und beim Bruckenfischer die Isar überquert.

Angriff am Berg?

Am Kloster Schäftlarn beginnt der Anstieg, ca. 100hm auf 2,5km, bei angenehmen Steigungen die nur kurz die 10% knacken. Wer immer noch die Arbeit im Kopf hat gibt ordentlich Gas und hat dann oben hoffentlich den Kopf frei. Bei gutem Wetter und am Wochenende hat man unter Umständen mit auch ne Menge Motorräder auf dem Berg, aber feierabends hält sich das in Grenzen.

In Hohenschäftlarn rechts auf der B11/Münchner Straße. Ab hier ist man über Baierbrunn und Buchenhain neben der Bundesstraße unterwegs, aber der Radweg ist gut zu fahren. In Buchenhain geht’s am Waldgasthof vorbei über die Zugspitzstraße nach Höllriegelskreuth und von dort wieder mit einer rechts/links/Brückenkombination auf den Josef-Breher-Weg und schließlich nach Pullach. Am Kirchplatz rechts in die Heilmannstraße/Pullacher Straße und am BND vorbei immer gerade aus.

Kuchen muss ausfallen, Eis wartet

Das Café Isarfräulein bleibt auf einer Feierabendtour wohl rechts liegen, es geht statt dessen über die Gleise zurück nach München (Vorsicht, die Fahrbahn verengt sich - Ortsschildsprint nicht zu empfehlen).

Die 17% der Gerblstraße runterfallen ist man am Isarkanal und fährt über Golfplatz und Maria-Einsiedel zur Brücke am Tierpark. Ich wechsle hier dann meistens an die Isar, am Ende der Tour stören mich die Massen der Körbchenradler nicht mehr. Nach dem Flaucher geht’s über die Wittelsbacherbrücke zurück zum Baldeplatz. Und wenn es noch nicht zu dunkel ist (oder man zumindest ein kleines Blinklicht am Rad hat für den Rückweg) empfehle ich ganz dringend ein Eis im Eiscafé Domori. (Und Geschmacksrichtung Gurke-Dill ist wirklich besser, als es klingt.)