M#03: Toms wilde Rampenjagd

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Wann

Wenn's immer mal wieder - aber nie zu lange - weh tun soll, dann ist man hier richtig. Bei gutem Wetter am See kurz mal den vielen Fußgänger ausweichen, sonst lauter kleine Straßen, viel Verkehr ist hier nicht.


Einkehr

Rosi's Café zur Entscheidungsfindung, Isarfräulein zur Belohnung kurz vor Schluß - und zwischendrin locken auch jede Menge Gasthäuser.


Lieblingstour, weil

Flandern Feeling: Kaum Verkehr, immer wieder kurz klettern, zwischendrin super Alpenblick, lecker Kuchen - langt, oder?

Im Geiste der Ardennen Frühjahrsklassiker wird hier auf größtenteils kleinen und einsamen Straßen so ziemlich jeder Stich und jede Rampe südlich von München mitgenommen. Nie lange klettern, dafür steil. Richtig steil - 10% sind eher Standard, 22% top. 

Ehrlich gesagt hab ich Toms Originalrunde etwas aufgemotzt, um in der zweiten Hälfte noch ein paar zusätzliche Rampen und vor allem die "Rampe von Leoni" einzubauen. Deshalb gibt's hier ausnahmsweise mal 2 Touren - und man kann sich bei Kaffee und Kuchen in Rosi's Café überlegen, ob man auf Toms Originalroute nach Hause rollt oder noch die Beine für ein paar zusätzliche Schleifen hat. 

 

Eckdaten

Streckenlaenge112/135 km

Hoehenmeter1200/1500 HM

FahrtzeitHalbtages- oder Tagesklassiker

Anstiege

AnstiegeTierparkhupsel: 20hm, 13%
AnstiegeÖdenpullach: 23hm, 12%

AnstiegeLudwigshöhe: 21hm, 10%

AnstiegeEulenschwang: 59hm, 9%

AnstiegeBerg: xhm, x%

AnstiegeJasberg: 21hm, x%

AnstiegeSonnenberg: xhm, x%

AnstiegeBairawies: 82hm, x%

AnstiegeSchwaigwall: 27hm, x%

AnstiegeSchlossberg: 91hm, 22%

(AnstiegeAlp d'Bolzwang: 120hm, 10%)

(AnstiegeMur de Holzhausen: xhm, x%)

(AnstiegeLeoni Rampe: 63hm, 25%)

AnstiegeKalkofenberg: 23hm, 22%

Lieblingstour von

Tom

Hat wegen dem Job den weiten Weg von Downunder nach München gewagt - und ist der Liebe wegen geblieben. Musste auf Grund von Knieproblemen vorübergehend vom Laufen aufs Radeln wechseln und fährt seitdem einfach weiter. Macht zwar inzwischen die Schweizer Alpen unsicher, hat aber vorher jede Menge Straßen- und Offroad-km im Münchner Umland gesammelt. Hat als Australier einen fest eingeprägten Instinkt für guten Kaffee, eine super Eigenschaft auf Tour!

Download

Die Route

Start ist am Tierpark, gen Osten. Hinterm Tierpark rechts und direkt mal als Vorgeschmack auf das, was kommt den Harlachinger Berg  erklimmen (#1, 13%).  Keine Angst, die Beine sind ja noch nicht warm, die nächsten fühlen sich besser an. Bestimmt!

Warmfahren NACH dem ersten Teaser

Oben der Straße folgen und immer geradeaus bis zum Perlacher Fort. Jetzt hat man allerdings erst mal Zeit sich einigermaßen entspannt warm zu fahren, bei gutem Wetter lässt sich hier mit halb München auf der Straße eh keine Bestzeit aufstellen. An der Nussbaumranch und der Kugler Alm vorbei geht’s im Prinzip immer an der Bahn entlang, im Zweifel geradeaus durch die Kreisverkehre. Durch Deisenhofen (Anreise mit der S-Bahn? Hier einsteigen!) durch und dann rechts ab auf dem Radweg entlang der Dietramszeller Straße. Erste Möglichkeit rechts nach Kreuzpullach und runter, rauf, in den Anstieg nach Ödenpullach (#2, 12%).

Oben links und Richtung Großdinghartding (ähem…). Hier gerade durch, am Café Seidl vorbei geradeaus die Gleißentalstraße queren und dann links auf die Kleindinghartdinger Straße nach, genau, Kleindingharting (ähem…).  Schwung aufnehmen und rauf auf die Ludwigshöhe (#3, 10%).

Kurze Pause ist nur fürs Foto, wirklich!

Die Aussicht (Foto?) und die Abfahrt entschädigen, hinab nach Deining. Links, durch Deining durch und wieder links nach Dettenhausen, Aufhofen und hoch nach Eulenschwang (#4, 9%). Oben rechts weg nach Sonnenham und wieder rechts nach Attenham. Hier geradeaus über die Endlhauser Straße in den kleinen Weg (Fraßhauser Str) rein. Augen rechts und den Blick auf die Alpen genießen, dann rechts nach Fraßhausen und hier links nach Kolbing. Da rechts in den nächsten Anstieg nach Berg (#5, ??%). Hinab nach Baiernrain und dort rechts nach Jasberg (#6, 10%). Oben angekommen rechts nach Thalham und durch Dietenhausen auf den Sonnenberg (#7, ??%).

Durchatmen & Beine lockern

Ab jetzt erst mal 10km Beine lockern, bis zum nächsten Stich dauert’s ne Weile. In Dietramszell erst links auf der Tölzer Straße und dann rechts auf der Bairawieser Straße nach - genau - Bairawies. Hier rechts ab in den nächsten Anstieg (#8, 13%), geradeaus nach Punding klettern (nicht links nach Kappelsberg).  Oben dann links und dann ne rechts/links Kombination und hinab zur Isar. Kurz rechts und dann links nach Geretsried.  Hier ist leider etwas mehr Verkehr, je nach Wetter und Wochentag - geht aber, wir reden hier nicht von ner Bundesstraße und auch nur von 5km.

Schoko, Obst- oder lieber Käsekuchen?

Es geht immer geradeaus, über den Kreisel raus und in den Anstieg nach Schwaigwall (#9, ??%).  Jetzt schon mal über die Kuchenwahl nachdenken - es geht links ab und durch Unterherrenhausen zur wohlverdienten Pause in Rosi’s Café. (Wer keinen Kuchen will kann hinter Unterherrnhausen schon nach Eurasburg abbiegen, in den nächsten Anstieg).

Erholt (und vollgefuttert) in die zweite Runde

In Rosi’s Café kann man sich bei lecker Kuchen überlegen, wie fit die Beine noch sind - und ob man Toms kürzere Originaltour oder die Variante mit Schuss nimmt. Auf beiden Touren geht’s erst mal durch Oberherrenhausen, den Anglberg hinab (what goes down...) über die Loisach und rechts ab nach Eurasburg. Hier geht’s den Schlossberg hinauf nach Berg (#10, 22%) und über Sonderham nach Degerndorf.

Zeit der Entscheidung

Wer die kürzere Variante wählt fährt ab hier über Münsing, Höhenrain, Bachhauses und Irschenhausen - dort nach dem Ortsausgang links auf dem Zeller Weg nach Hohenschäftlarn. Ab hier entlang der B11/Münchner Straße (Radweg!?) über Baierbrunn und am Waldgasthof Buchenhain durch den Wald nach Höllriegelskreuth. Hier auf der Dr. Carl von Linde Straße abwärts, rechts aus der Kurve raus und runter zum Isarwehrkanal. Schön am Wasser lang, unter der Grünwalder Brücke durch und dann links den Kalkofenberg rauf, in den letzten Anstieg der Tour (#11a/xx, 22%).  In Pullach rechts ab in die Heilmannstraße, am BND vorbei und durch Großhesselohe hindurch. Wer will kann hier noch zur Belohnung im Isarfräulein einkehren. Dann noch die Gerblstraße runter (18% - aber bergab!) und am Golfplatz und dem Maria Einsiedelbad vorbei zurück zum Start. 

Auf der Route mit Schuss? Sehr gut!

Beine noch frisch? Dann in Degendorf die erste Schleife drehen, auf der Höhenbühlstraße runter, unter der Autobahn durch, rechts ab und wieder raufklettern nach Degerndorf (#11b, 10%). Ein paar 100m zurück auf der Hinfahrt und dann rechts ab (2.).  In Weidenkam links und dann rechts ab nach Ambach ans Seeufer. Bei gutem Wetter hat man hier mit nem Haufen Ausflügler zu tun - also etwas Tempo rausnehmen und den Seeblick genießen! Hoch nach Holzhausen klettern (#12,??%) und durch Münsing nach Höhenrain. Über die Bachhauser Straße nach Bachhausen, links ab nach Aufkirchen und hier über rechts bergab/links-rechts bergab nach Berg und Leoni. Jetzt gilt es runterschalten und Luft holen, die 62m der Leoni-Rampe warten (#13, 24%). Ober geradeaus weiter, Aufkirchen und Bachhausen kennt man schon. 

Ab hier geht’s dann wie auf der kürzeren Route zurück nach München - welcome back!