M#08: Valepp und Spitzingsee

  • slide0
  • slide1
  • slide2
  • slide3
  • slide4
  • slide5
  • slide6
  • slide7
  • slide8
  • slide9
  • slide10
  • slide11
  • slide12
  • slide13
  • slide14
  • slide15
  • slide16
  • slide17
  • slide18
  • slide19
  • slide20
  • slide21

Wann

Wenn ein bisschen klettern auf dem Programm steht und man Zeit für eine lange Runde hat. Was den Verkehr angeht: rund um den Tegern- und Spitzingsee ist am Wochenende und zur Ferienzeit gut was los, sonst alles easy.


Einkehr

Wer sich vor dem Anstieg noch schnell stärken will: Café Krupp in Rottach-Egern. Nach dem halben Anstieg: Die Monialm. Nach dem Anstieg eins der Wirtshäuser direkt am Spitzingsee oder nach der Abfahrt auf eine Brotzeit in der Krugalm.


Lieblingstour, weil

Allein die Valepp würde schon die Lieblingstour rechtfertigen, aber die – größtenteils sehr ruhige - Routenplanung hin und zurück auf Traumstraßen macht es perfekt. Und die (gerne mal unterschätzte) Gegend zwischen dem Seehamer See und Fischbachau ist sowieso immer einen Besuch wert!

Durch die Valepp hinauf zum Spitzingsee, das ist einer der schönsten Anstieg südlich von München. Noch dazu auf einer Mautstraße, also nahezu autofrei. Hin und zurück geht es typisch wellig für die Voralpen, die meiste Zeit auf kleinen Straßen (kurze Ausnahme: der Tegernsee!) und immer mal wieder mit Blick auf die Alpen. Jede Menge Wirtshäuser laden unterwegs zur Pause ein und unter Umständen kostet auch der eine oder andere Fotostopp etwas Zeit, die Tour kommt an so manchem Postkartenmotiv vorbei.

Eckdaten

Streckenlaenge156km

Hoehenmeter1.560 HM

FahrtzeitTagesausflug

Anstiege

AnstiegeRottach-Valepp: 260 HM, <15%
AnstiegeValepp-Spitzing: 250 HM, <<12%

 

Lieblingstour von

Rüdiger

Ist einer der aktivsten (und besten!) Routenplaner in der Facebook Gruppe „Rennradln München“ - und damit meiner Einschätzung nach eine der Säulen des großen Erfolgs der Gruppe. Kennt im Münchner Süden so gut wie jede Straße persönlich – und mag die kleineren eindeutig lieber als die großen. Diesem Mann kann man guten Gewissens folgen!

Download

GPS-Track kommt

Die Tour

Los geht es an der Kugler Alm, die Stadt hat man damit schon hinter sich gelassen und muss nur kurz hinter Deisenhofen ein Stück Radweg neben einer größeren Straße fahren, bevor man dann auf kleine Nebenstraßen abbiegt. Schon mal dran gewöhnen: Der größte Teil der Tour bleibt so autofrei! Typisch Voralpenland gibt es hier ein paar kleine Hügel, zwar nicht mehr als 50 Höhenmeter aber dafür schon mal zweistellig. Was allerdings den Vorteil hat, von oben immer wieder ein schönes Alpenpanorama zu haben. Und damit einen kleinen Eindruck, wo es heute noch hingeht...

Hallo See

Bei Kilometer 34 in Kirchbichl ist erstmal Schluss mit den Rampen für den Hinweg. Hier biegt man nach Osten ab, flach durchs Naturschutzgebiet Kirchmoor – und bevor man sich versieht ist man auf wunderbaren Schleichwegen (Bahntrasse!) am Tegernsee angekommen. Dass es hier schön ist, wissen leider auch die Autofahrer und so hat man ca. 10km mit Verkehr vor sich. Einen Teil davon kann man auf dem Radweg zurücklegen, aber um Bad Wiessee und Rottach-Egern herum gilt: share the road.

Hinauf! (& Hinab)

Was sofort wieder vorbei ist, wenn man in Richtung Valepp abbiegt. Nochmal durchschnaufen mit Blick Richtung Berge, dann geht es ab der Mautstation bergauf! Erst 250 Höhenmeter (durchaus steil!) bis zur Moni-Alm, dann kann man kurz verschnaufen, bevor es nochmal 200 Höhenmeter (moderate Steigung, nur kurze Stücke bis 12%) zum Spitzingsee raufgeht. Dies dann sogar auf einer für den Verkehr komplett gesperrten Straße – lediglich auf den Linienbus muss man achten. Und auf das schöne Panorama, darauf auch!

 

Jetzt noch kurz die letzten 40 Höhenmeter vom Spitzingsee zum -sattel packen und dann geht es bergab in die Highspeedabfahrt: 10% Durchschnitt, quasi keine Kurven, 350 Meter abwärts: yippieh!!

Zurück in den Norden

Die Tour macht hier einen kleinen Umweg zur Krugalm, wer schon gegessen hat biegt vor dem Ortsausgang Stauden links ab und hat dann einen Rückweg vor sich wie schon der Hinweg war: Kleine Straßen, wenig Verkehr, den einen oder anderen Hügel und wenn man sich umguckt: Alpenpanorama!

Der Irschenberg wird auf dem Rückweg nur kurz gestreift, ebenso der Seehamer See, bevor man in Weyarn noch mal zur Leitzach runterfällt und mit einer 15% Rampe die letzten Meter bergauf fährt. Dann nur noch durch den Hofoldinger Forst (vorsicht: Bei Stau auf der Autobahn kann hier viel Verkehr sein!) und über Oberhaching zurück zur Kugler Alm. Geschafft!

Alternativen:

S-Bahn Deisenhofen bis S-Bahn Kreuzstraße: 130km, 1600hm und die schönsten Straßen der Tour alle dabei.

Wer in Neuhaus in die BOB steigt hat immerhin den Anstieg bewältigt, bringt sich aber um den schönen Rückweg: 90km, 1200hm