M#09: Wellenritt im Westen

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Wann

Wenn man sich mal vom Norden überraschen lassen möchte


Einkehr

Lecker Pizza oder Pasta in der Wirtschaft am Kloster Maria Birnbaum oder eher bayrische Küche im sehr empfehlenswerten Landhausbräu Koller (Kaiserschmarrn, anyone??).


Lieblingstour, weil

Der unterschätzte Norden zeigt hier, was er wirklich kann – dank vieler Wellen durchaus einiges an Höhenmeter auf kleinen Straßen und perfekten Radwegen, dazu schöne Aussichten und zwei 1-A Einkehrtipps – so sehen Lieblingstouren aus.

Hier zeigt der Norden was er kann – statt langer Anstiege gibt es viele Wellen und einige kleine Rampen, auch so kann man Höhenmeter sammeln und sich neben ein paar längeren Abfahrten auch seine Pause verdienen. Wo kleine und asphaltierte Wirtschaftswege fehlen springen gute, auch mit dem Rennrad zu befahrende Radwege ein und sorgen so dafür, dass auf dieser Runde nicht zu viel Verkehr herrscht.

Eckdaten

Streckenlaenge140 km

Hoehenmeter930 HM

FahrtzeitHalber bis eher ganzer Tag

Anstiege

Keine wirklich nennenswerten Berge 
Anstiege(nö)

Lieblingstour von

Christian

Ist als Geo- und Kartograf ganz klassisch ohne GPS Unterstützung und sogar ohne Tacho unterwegs, sondern plant seine Touren immer noch mit „echten“ Karten. Bzw. kennt sich im Nordwesten inzwischen so gut aus, dass er die nicht mehr braucht. Und kann einem aus dem Gedächtnis eine Liste kleiner Dörfer diktieren, die +/- ein paar Kilometer jede gewünschte Streckenlänge ergeben. Ortskenntnis, die sich auch in dieser schönen Tour zeigt.

Download

GPS-Track kommt

Die Tour

Der Münchner Norden wird gerne mal unterschätzt – nicht nur sind die Alpen weiter weg und die Anstiege damit kürzer, auch gibt es weniger kleine asphaltierten Wirtschaftswege. Man braucht also mehr Ortskenntnisse um die kleines Straßen zu finden. Dann aber wird man mit einer sehr schönen und überraschend hügeligen Tour belohnt, die sich im Dachauer Hinterland wellig durch kleine bayrische Dörfer schlängelt. Und wenn die Tour mal an einer größeren Straße entlang führt, gibt es hier fast immer einen guten Radweg, der auch rennradtauglich ist – mit Autos muss man sich also kaum rumschlagen.

Raus aufs Land

Von der S-Bahn Station Allach aus ist man schnell raus aus der Stadt, der Start ist auch noch entspannt flach. Bei Kilometer 15 beginnen dann in Bergkirchen die Wellen, ab hier sammelt man gut 1.000 Höhenmeter ein, dank der nun folgenden Hügel und Rampen (10% können es schon mal sein). Wirklich lange Anstiege sind zwar keine dabei, dafür geht es ab jetzt allerdings auch kaum mal länger einfach nur flach dahin. Und man verdient sich nach und nach auch die eine oder andere rauschende Abfahrt mit diesen kleinen Anstiegen.

Pizza oder Kaiserschmarrn?

Nach 74 Kilometern lockt der Italiener am Kloster Maria Birnbaum mit sehr gute Pizza – wer auf der kurzen Runde unterwegs ist, dem sei auf jeden Fall ein Halt hier empfohlen, das Landhausbräu Koller bei Kilometer 93 verpasst man auf dieser Runde nämlich. Wer aber die gesamten 140 Kilometer unter die Räder nimmt, der sollte bis dorthin durchhalten. Ich persönlich empfehle den Kaiserschmarrn... So oder so gilt allerdings: nicht zu sehr reinhauen, es gibt nämlich noch ein paar Rampen auf dem Heimweg.

Heimweg mit Aussicht

20 Kilometer vor dem Ende und kurz bevor man wieder auf die Straßen vom Hinweg trifft, lohnt es sich noch mal kurz anzuhalten: Eine super Aussicht über ganz München und bei entsprechender Fernsicht mit Blick auf die Alpen rufen nach einem Fotostopp! Und bis auf eine kleine Welle nach Bergkirchen rauf ist man hier auch mit den Höhenmetern durch, bergab und flach geht es zurück nach Allach.  

Alternativen:

Wer im Osten und Westen jeweils die Ecken schneidet spart ca. 30km und 300hm – verpasst aber auch das Landhausbräu Koller. 108km / 720 hm