M#13: Einsamer Osten

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Wann

Freitag bis Sonntag, da hat man die Chance unterwegs lecker einzukehren. Und am besten nicht, wenn es zu heiß ist – sonst muss man seine Flaschen schon mal auf dem Friedhof auffüllen oder fängt durstig an nach Tankstellen zu googeln...


Einkehr

Die Runde ist sehr, sehr einsam – Speicher auffüllen am besten in Piusheim bei der Glonnthaler Backkultur (geöffnet Freitag bis Sonntag & Feiertags) nach ca. 100km.


Lieblingstour, weil

Diese Runde ist überraschend einsam – Kleinste Straßen, kitschige bayrische Dörfer, Aussicht, was man sich so wünscht. Lediglich die Wirtshausdichte könnte etwas besser sein: Jammern auf (sehr) hohem Niveau!

Warnung: es wird einsam – spontan mal an einer Tankstelle die Flaschen nachfüllen ist nicht! Die Dörfer durch die man hier durchkommt sind meistens einfach zu klein, als das sich eine Wirtschaft lohnen würde. Bzw. wenn doch, dann mit unsicheren Öffnungszeiten, die nicht unbedingt mit einer 150km Runde kompatibel sind. Dafür wird man allerdings mit wunderbar kleinen und vor allem verkehrsarmen Straßen belohnt.

Eckdaten

Streckenlaenge157 km

Hoehenmeter1.180 HM

FahrtzeitTagestour

Anstiege

Keine längeren Anstiege
Anstiege(nö)

Lieblingstour von

Jörn

Ist seit über zehn Jahren im Münchner Umland mit dem Rennrad unterwegs und hat maßgebliche Mitschuld am Projekt Lieblingstouren: mit >> dieser Tour hier hat alles angefangen.

Wenn es sein muss, kann er richtig schnell Fahrrad fahren. Weil das aber nur sehr selten wirklich sein muss, ist er meistens auf kleinen und ruhigen Nebenstraßen unterwegs – auch wenn das einen niedrigeren Schnitt bedeutet. Dafür kann er dann besser die schöne Aussicht genießen.

Download

GPS-Track kommt

Die Tour

Nach Start am Deutschen Museum geht es erst mal mit den Ausflugsradlern an der Isar entlang nach Norden – teils auf Schotter, aber durchweg gut zu fahren. Über Johanniskirchen und am Feringa- und Speichersee vorbei hat man dann schnell die Stadt hinter sich gelassen und die Straßen werden kleiner. Bei km 32 geht es das erste Mal in Oberneuching kurz bergauf – ab jetzt wird es wellig und auch auf die eine oder andere (durchaus auch kurz mal steilere) Rampe muss man sich einstellen: Es gibt zwar keine längeren Anstiege, aber der Großteil der fast 1200 Höhenmeter dieser Tour werden auf den nächsten 90km gemacht.

Wellenprofil

Auch die Dörfer sind jetzt kleiner, dafür aber nicht weniger hübsch – teilweise kommt man sich ein bisschen vor wie in einer Postkarte. Und die Wellen sorgen nicht nur für Abwechslung und die eine oder andere flotte Abfahrt, sondern immer wieder auch für einen guten Blick, auf dem jetzt nach Süden laufenden Abschnitt gerne auch bis zu den Alpen. Man umkreist hier übrigens den Ebersberger Forst, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands (sagt Wikipedia) – leider ohne, dass es eine schöne Rennradstraße hindurch gehen würde. Aber der bei km 56 durchquerte Großhaager Forst ist auch schön und auch die paar 100 Meter (guter!) Schotter stören nicht wirklich.

Endlich Einkehr

Es geht weiter auf und ab, größtenteils durch landwirtschaftliches Gebiet, und bei km 96 bietet sich in Piusheim endlich eine gute Möglichkeit zur Einkehr – zumindest Freitag bis Sonntag. Und die Chance sollte man nutzen, denn die nächsten 30km gehen noch tendenziell bergauf, kurz immer auch mal wieder steil. Aber dann ist nach 127km bei Berg das Dach der Tour erreicht und ab jetzt heißt es zurück nach München! Hier muss man sich dann auch langsam wieder an etwas mehr Trubel gewöhnen, im Perlacher Forst und spätestens an der Isar zurück zum Deutschen Museum trifft man auf jede Menge andere Ausflügler.

 

Alternativen:

Mit der S-Bahn ab Unterföhring bis Otterfing: 109km, 970hm – inklusive der meisten schönen Straßen.